|
|
Politics of Fun |
|
Politics of Fun |
|
|
Im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen in Berlin begann im Haus der Kulturen der Welt Ende September 2005 das Festival "Räume und Schatten" mit diversen Veranstaltungen zur zeitgenössischen Kunst Südostasiens. Die große Kunstausstellung "Politics of Fun" wurde
von zwei Kuratoren konzipiert: Neben solch bekannten Künstlern, wie Rirkrit Tiravanija und Araya Rasdjarmrearnsook, sind in der Ausstellung vor allem Vertreter der jüngeren Generation präsent. Zu dieser Generation steht im Pressetext u.a.: Sie beharrt auf dem Recht zum freien Ausdruck - als Antwort auf politische Malaise und kulturelle Amnesie in großen Teilen der Region. Angesichts monolithischer und patriarchaler Strukturen haben sie [die Künstler] ein trotziges Überlebens-Motto entwickelt: "Wenn Du schon nicht die Welt ändern kannst, kannst du wenigstens deine Welt ändern." Mit künstlerischem Do It Yourself schaffen sie soziale Spielräume, ihr Idealismus greift globale Bewegungen auf - von Flower Power bis hin zu den indischen Environmental Movements, mit-inspiriert von Arundhati Roy. In den Werken der Ausstellung manifestiert sich eine Grundhaltung, die sich als Politics of Fun charakterisieren lässt, als geniale Verschmelzung von individuell-politischem Anspruch und spielerischer Aktion... Die Ausstellung präsentiert neue Auftragswerke und Arbeiten aus wichtigen Sammlungen von 19 Künstlerinnen und Künstler aus Thailand, Singapur, Indonesien und Burma/Myanmar. Darüber hinaus ist das zentrale Hauptfoyer des Hauses der Kulturen der Welt in einen "Living Room" verwandelt. In diesem "Wohnzimmer" sind ungewöhnliche und innovative Videofilme weiterer 20 Künstler zu sehen. Mehr zu den einzelnen Künstlern und Werken in unserem >> Fotorundgang.
Hafiz
Bandung Center for New Media Arts |
|
kontakt | impressum | newsletter | suche |