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Venedig / 2005 / Ausstellungen |
Immer etwas ferner |
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Rosa Martínez |
Internationale Ausstellung Kuratorin: Rosa Martínez Auf 9.000 Quadratmetern der Corderie und Artiglierie des Arsenale zeigt Rosa Martínez Werke von 49 Künstlern. Wie sie bei der Berliner Pressekonferenz im März 2005 sagte (siehe unsere Einführung), blieb ihr dabei kaum eine andere Wahl als sich an die lineare Abfolge der Räume zu halten und die eindrucksvolle Atmosphäre des alten Gemäuers einzubeziehen. Viele Arbeiten seien speziell für die Ausstellung geschaffen worden, ein Teil davon auf dem Freigelände neben den langen Hallen. Den Titel ihrer Ausstellung entnahm Rosa Martínez einem Büchlein der literarischen Gestalt des Abenteurers Corto Maltese, die der venezianische Schriftsteller und Bildstreifenzeichner Hugo Pratt erfunden hat. In ihrem Statement steht dazu: "Pratts Dichtungen haben Corto Maltese zu einem Mythos erhoben: er stellt nämlich den romantischen und unabhängigen Reisenden dar, der dem Schicksal nicht entweicht und jedes Risiko eingeht, der alle möglichen Grenzen überschreitet, um der eigenen Zukunft Herr zu werden." Durch den Bezug auf diese Figur hätte sie sich zu der Behauptung entschlossen, dass "der Kunst die Konstruktion einer imaginären Welt zugeschrieben wird" und man "durch die Fantasie unsere Wirklichkeit besser verstehen kann". In Berlin beim Pressegespräch fügte sie hinzu, es ginge ihr bei dem Titel bzw. dem Konzept auch um den Willen der Philosophen, Forscher, Künstler, sich auf neue Territorien vorzuwagen und über die bekannten Horizonte hinauszugehen. Gleichzeitig bedauerte sie sehr, nicht mehr Zeit für Recherchen gehabt zu haben, weshalb sie vor allem hinsichtlich der Einbeziehung von Künstlern aus anderen Regionen (also außerhalb Europas und Nordmerikas) nicht ganz zufrieden sei. Gerhard Haupt und Pat Binder
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Venedig / 2005 / Ausstellungen |
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