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Le Chemin de Roses, 2001
Installation. Bestickte Seidentücher, Stahlplastiken,
Keramikschalen
Die Virtuosität in der Kalligraphie des in Paris lebenden algerischen Künstler Rachid Koraïchi wird in der Arbeit »Le Chemin de Roses« deutlich, in der er sich auf die Idee von »safar« oder Reisen und Traszendez der islamischen Sufi-Philosophie bezieht. Er erinnert an die Reise des Wandernden und Gelehrten Jalal al-Din al-Rumi über das Mittlemeer nach Qonya, Türkei, wo er, der Legende nach, Ibn Arabi, den großen Sufi Mystiker und Dichter, getroffen haben soll.
Koraïchis Installation versinnbildlicht al-Rumis Reise quer durch die Kontinente durch türkische Waschungsbecken aus Keramik, marokkanische Goldstickereien und Metallskulpturen. Dabei wird sowohl das bereichernde Zusammentreffen zwischen zwei Sufi-Meistern und drei Kontinenten als auch al-Rumis Idee der Untrennbarkeit von Ästhetik und Metaphysik hervorgehoben, in der sich die Kunst mit dem Göttlichen vereint.
(Aus der Presseinformation,
Übersetzung: Universes in Universe)
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