3. Gwangju Biennale 29. März - 7. Juni 2000
Man and Space
Die dritte Edition der Gwangju Biennale wollte "den Menschen in seiner zivilisationsgeschichtlichen Entwicklung in den Mittelpunkt der Ausstellung rücken und nach den conditions humaines in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft fragen" [1].

Das Thema "Mensch und Raum" wurde aus der Separierung der chinesischen Schriftzeichen in (in = Mensch) und kan (kan = Lebensumfeld) gebildet, zwischen denen ein Pluszeichen erscheint. Beide Elemente zusammen sind das Zeichen für "menschliches Wesen".

Bemerkenswert ist, dass es nach dem Anspruch auf Auflösung bzw. Überschreitung aller Grenzen in den ersten beiden Biennalen von Gwangju (siehe die erste und die zweite) für die zentrale Ausstellung nunmehr einen geographisch determinierten Ansatz gab, indem Kuratoren für einzelne Regionen der Welt berufen und diese auch separat präsentiert wurden. Darüber hinaus kuratierte der künstlerische Leiter Kwang-su Oh eine übergreifende Sektion.

Siehe unsere Zusammenfassung von Daten und Fakten.

Anmerkung:
1) Eine kunstsoziographische Betrachtung der Kwangju-Biennale. Birgit Mersmann sprach mit Won-Il Rhee, dem Kurator für die Ausstellungssektion "Westliche Kunst" der Kwangju-Biennale. Kunstforum, Band 153, Januar - März 2001, Seite 430
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Gwangju Biennale - Start
Siehe auch: Kunst Südkoreas in Universes in Universe
© Gerhard Haupt & Pat Binder, 2002

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