2. Gwangju Biennale, 2002 1. September - 27. November 1997
Unmapping The Earth
Auch die zweite Edition der Gwangju Biennale stand unter dem Zeichen der Überwindung nationaler Grenzen und des Paradigmas Zentrum-Peripherie, nun jedoch in einem weitaus komplexeren Sinne. Chefkurator Young-chul Lee leitete das Thema "Unmapping The Earth" (etwa: die Erde de-kartographieren) vom koreanischen Begriff "yeobaik" ab, der für leerer Raum, Leere, Reinheit steht, und bezog es auf nahezu alles: den Kosmos, die Politik, die Sexualität, etc. (siehe die Rezension von Richard Vine, die auch Angaben zu den Besucherzahlen und zum Budget enthält).

In den fünf Bereichen der Hauptausstellung soll - nach Aussage verschiedener Rezensenten - vom höchst komplexen theoretischen Anspruch und von der allumfassenden Überwindung überkommener Grenzen und Konventionen allerdings kaum etwas zu bemerken gewesen sein. Fünf Grundkonzepten war jeweils ein Element bzw. eine Substanz zugeordnet, wozu je ein Kurator (alles Männer) die entsprechende Ausstellung konzipierte (siehe Informationen).
Informationen
Daten und Fakten
im Überblick, Links
offizielle Website
Veranstalter siehe:
Gwangju Biennale - Start
Siehe auch: Kunst Südkoreas in Universes in Universe
© Gerhard Haupt & Pat Binder, 2002

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